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Das Plakat, ( Poster )

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Unser Wort Plakat leitet sich vom niederländischen plakkaat ab. Dieses wiederum hat seine Wurzeln in den frz. Wörtern placard Anschlagzettel, Maueranschlag, Wandschrank, plaquer, verkleiden, überziehen bzw. plaque Platte. Die englische Übersetzung des Begriffs Plakat lautet bill, placard oder poster.
Jeder öffentlich angebrachte Anschlag, behördlicher, politischer, kultureller oder wirtschaftlicher Art kann als Plakat bezeichnet werden. Ursprünglich hatte es nur mitteilenden und erst später auch werbenden Charakter. Anfänge und Vorstufen des Plakats könne bis in die Antike zurückverfolgt werden. Bereits in der römischen Antike gab es interessante Aufschriften, die Auswüchse des Reklamewesens kritisierten: Ein Wunder ist es, oh Mauer, dass du nicht eingefallen bist, da du so viel ekelhaftes Gekritzel ertragen musst.Oder ein antiker Wahlaufruf, der da heißt: Der Gemeindesäckel muss aufgeteilt werden, dafür stimme ich; denn unsere Stadtkasse hat viel Geld.
Die Entwicklung des Holzschnittes und die Erfindung des Buchdrucks schaffen im ausgehenden Mittelalter die Voraussetzungen, um Anschläge von öffentlichem Interesse durch Vervielfältigung einer breiten Masse vor Augen zu führen. 1491 druckte Gheraert Leeu in Antwerpen als Buchwerbung das früheste, uns heute bekannte Bildplakat.
Neben Kirche und Obrigkeit waren vor allem Schausteller die besten Kunden der Plakatdrucker und sind dies über Jahrhunderte hinweg geblieben. Die bei uns heute so dominierenden Handels- und Produktplakate sowie für Dienstleistungen und Ausstellungen entwickelten sich erst gegen Ende des 17. Jahrhunderts. Ein weiteren Aufschwung erlebte der Plakatdruck durch Aloys Senefelder (1771-1834) und das von ihm entwickelte lithografische Druckverfahren, das höhere Auflagen in großen Formaten ermöglichte.
Im Frankreich der Jahre 1890-1900 erlebte die Plakatkunst einen ersten großen Höhepunkt. So wurden die Drucke erstmals zu äußerst begehrten Sammelobjekten, die in zahlreichen Ausstellungen gezeigt wurden.

Kunststile
Die moderne Plakatgestaltung wurde wegweisend durch das erste Plakat von Henri de Toulouse-Lautrec "La Goulue" für das Moulin Rouge 1891 geprägt. Seit jener Zeit dominierten die jeweils herrschenden Kunstrichtungen den Plakatstil. Die Nabis (Pierre Bonnard), der Jugendstil (in Deutschland: Carl Hofer, Max Läuger, Franz von Stuck; in England die von William Morris inspirierten Brothers Beggarstaff, Vincent Aubrey Beardsley, Dudley Hardy; in den USA William H. Bradley, Edward Penfield), der Expressionismus und der Kubismus, die Flächenkunst der Fauves (Henri Matisse), die Bauhausideen in den Fotomontagen von Ladislas Moholy-Nagy, der Surrealismus und die abstrakte Kunst. Die Karikaturisten wie Olaf Gulbransson, Thomas Theodor Heine und Emil Preetorius und die Schriftkünstler hatten starken Einfluss auf die Plakatkunst.

Das Poster
Bei Postern handelt es sich streng genommen um Plakate, die allerdings keine direkte Information übermitteln wollen. Poster dienen vorwiegend als Dekorationselemente für Innenräume. Das Poster kann ähnliche Qualitäten wie das Werbeplakat besitzen. In den sechziger Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts hielt das Pop-Poster aus den USA kommend Einzug in Europa. In den vergangenen Jahrzehnten entstand eine ungeheure Vielfalt von Motiven und Themen. Die meisten Motive entstammen der Kunst oder Fotografie. Wer kennt es nicht, das Poster mit den Bauarbeitern bei der Mittagspause auf einer New Yorker Wolkenkratzerbaustelle? Aber insbesondere die moderne Pop- und Rockmusik haben ihren Niederschlag in der Posterkultur gefunden. Nach dem Krieg entwickelten sich unterschiedliche Länderstile und Sachgebiete wie politische Plakate, Filmposter, Musikposter etc, die als billige Drucke das eigene Heim verschönten und immer mehr das klassische Bild über dem Sofa ersetzten. Unter den politischen Plakaten sind vor allem die Propagandaplakate aus dem China der 50-er bis 80-er-Jahre zu nennen, die sich auch im Westen als Sammelobjekte großer Beliebtheit erfreuen.
Weiterführende Literatur:
International Poster Annual, St. Gallen 1948 ff.
A. Hagner: Das Plakat des Jugendstils, (Diss.) Freiburg 1955
H. Rademacher: Das deutsche Plakat von den Anfängen bis zur Gegenwart, Dresden 1965
L. F. Peters: Das politische Plakat und der Aufstand der französischen Studenten, Köln 1968
H. Schindler: Monographie des Plakats: Entwicklung, Stil Design, München 1972
M. Gallo: Geschichte der Plakate, Herrsching 1975
V. Duvigneau: Plakate in München 1840-1940, Ausstellung im Münchner Stadtmuseum, München2 1978
H. + J. Kristahn, F. Mellinghoff: Japanische Plakate: Die Kunst der visuellen Ansprache aus Tradition - in Gegenwart - und Zukunft, Münsterschwarzach 1983
J. Barincoat: Posters: A Concise History, London 1986 (Neuauflage von 1972)
S. Landsberger: Chinese Propaganda Poster, Amsterdam / Singapore 1995

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